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OpenELEC vs. XBMCbuntu

Seit einem halben Jahr läuft auf meinem HTPC OpenELEC. Und es läuft sehr gut, eigentlich fast zu gut. Es startet schnell, stürzt nicht ab, einfach ein guter Unterbau für XBMC. Aber bei OpenELEC kommt der Basteltrieb zu kurz! Das Betriebssystem ist komplett schreibgeschützt, nur die XBMC- Verzeichnisse lassen sich bearbeiten.
Da ist mir XBMCbuntu über den Weg gelaufen… Dort ist bereits die neue XBMC-Version 11.0 eingebaut. Also habe ich das doch einfach mal installiert. Auch hier klappt die Installation reibungslos. Das neue XBMC Eden sieht noch einen Tick schicker aus.
Welche Unterschiede sind nun auszumachen? OpenELEC startet wesentlich schneller. Dieses Linux ist auf das Wesentliche reduziert. Letztlich kann es auch nur XBMC. Bei XBMCbuntu merkt man, hier startet ein “richtiges” Linux. Dafür gibt es auch einen Openbox-Desktop, mit dem ganz normal arbeiten könnte. Wenn das denn am Fernseher Sinn macht. Aber z. B. zum Surfen im Web lässt sich das gut nutzen. (Der in XBMC eingebaute Browser taugt dazu kaum.) Beim Herunterfahren zeigen sich die gleichen Geschwindigkeitsunterschiede. Aber im normalen XBMC-Betrieb unterscheiden sich die beiden System nicht. Auf XBMCbuntu sind einige andere Apps installiert, aber die kann man ja individuell nachrüsten.
Meine Hama-MCE-Fernbedienung läuft auf beiden Systemen out of the Box mit folgenden Unterscheiden: Auf XBMCbuntu lässt sich der HTPC nicht mit der Fernbedienung ausschalten und die _Home_-Tasten sind unterschiedlich belegt.
Fazit: Wer ein System braucht, das einfach wunderbar funktioniert, sollte sich OpenELEC installieren. Zumal die Version 2.0 mit XBMC 11 als Beta schon verfügbar ist und damit auch bald mit der stabilen Version 2.0 zu rechnen ist. Wer gerne ein wenig mehr haben möchte als nur XBMC, für den ist XBMCbuntu das Richtige.

Chemnitzer Linuxtage 2012



Am 17. März 2012 habe ich die Chemnitzer Linuxtage besucht. Hier in der Bildergalerie sowie auf Flickr sind einige Bilder vom CLT 2012 zu sehen.

Ein eingefleischter Linuxer findet auf einer Messe erwartungsgemäß kaum Neues. Über Linux-Varianten, Programme usw., die einen interessieren, hält man sich ja im Web ständig auf dem Laufenden. Aber auf einer solchen Veranstaltung kann man sich bei Fragen und Problemen direkt an die “Profis” und Entwickler wenden.
Immer wieder sehr gut besucht sind auch die Vorträge und Workshops. Ich hätte mir gern mehr davon angehört, was mir aus Zeitgründen leider nicht möglich war. Vielleicht das nächste Mal. Ein Dankeschön an Organisatoren, Veranstalter, Standbetreuer usw.