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OpenELEC - wieder zurück

Nachdem mein HTPC eine Zeit lang mit XBMCbuntu problemlos lief, habe ich doch wieder OpenELEC installiert. Gründe dafür waren die doch recht lange Bootzeit von XBMCbuntu und einfach die Neugier auf OpenELEC Version 2.0. Wobei die Version 2.0 immer noch Beta ist, also 1.95.4. Die Version 2.0 beinhaltet das aktuelle XBMC Eden
Die Installation verlief wieder schnell und reibungslos: Installationsdatei herunter laden, entpacken, mittels Script auf USB-Stick installieren. Stick in HTPC einstecken und booten, ein paar Fragen beantworten – Restart – fertig! (Ist in 15 Minuten alles erledigt!) In XBMC noch einige Details einrichten wie Sprache, Video und Audio, Netzwerk, Wettervorhersage, Datenquellen für Audio und Video (Server) und schon kann’s losgehen mit Film, Bilder und Musik.
Der HTPC startet bei mir mit einer m3u-Playlist , die einen Radio-Eintrag beinhaltet. Etwas 40 Sekunden nach Drücken des Startknopfes ertönt die Musik. Dabei dauert es schon einige Zeit, bis das BIOS geladen ist. Wenn die Preise der SSDs weiter fallen, könnte man ja mal eine kleine einbauen. Dann geht’s sicher noch schneller. Aber ob man jetzt um Sekunden feilschen muss, ist eine andere Frage.
Zusätzlich zu den vorhandenen Plugins habe ich das Spotify-Plugin Spotimc installiert. Das funktioniert allerdings nur mit einem Premium-Account. Ob man den braucht (und das Geld investieren will), muss jeder selbst entscheiden. Andererseits macht der Premium-Account erst richtig Sinn, wenn man auch im Wohnzimmer über eine ordentliche Anlage Musik hören kann.
Weiter habe ich mir das Radio-Addon installiert. Damit hat man Zugriff auf inzwischen über 7500 Sender – das sollte wohl reichen. Weitere Informationen auf radio.de.
Wer Fragen hat, Informationen sucht, weiter in XBMC “abtauchen” möchte, ist im XBMC-Forum (engl.) oder bei den XBMC-Nerds (deutsch) gut aufgehoben.

Deezer - ein Versuch

Nun machen wir gleich den ersten Versuch. Deezer bietet eine Bitrate von 192 kb/s. Das klingt schon mal gut. Passend zum Thema meldet der RSS-Reader: Streamingdienst Deezer einigt sich mit Gema. Da klingt ja auch gut. Also melden wir uns mal an. Nutzer können sich nur mit einem Facebook-Konto auf der Seite anmelden heißt es in den Meldungen. Isch abe gar kein Gesichtsbuch Facebook… Aber es geht auch so: oben Premium-Angebote klicken, dann sind die beiden Kauf-Angebote Premium und Premium+ beschrieben und man kann sich registrieren. Ein Klick auf Abonnieren und es öffnet sich ein neues Fenster. Dort liest man unter anderem: Für die Aktivierung Ihrer 15 Gratistage benötigen wir Ihre Bankverbindung. Während diesen ersten 15 Tagen wird nichts von Ihrem Konto abgebucht. Na ja – gut. 15 Tage testen mit Kontoverbindung!? Ich habe also Paypal angeklickt. Mit dem Ergebnis, dass die Zahlfunktion per Paypal nicht funktionierte. Vielleicht lag es am Wetter oder an meinem Browser oder was weiß ich – es kam keine Verbindung zustande. Dann nehmen wir eben VISA. Obwohl das Browserfenster nicht gerade einen sicheren (https-) Eindruck macht, habe ich meine Daten eingegeben. Dann kam eine Bestätigungsmail – in französischer Sprache. Für mich hätten sie dann auch norwegisch oder indonesisch nehmen können.

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Keine Musik für Linuxer?

Bei Amazon gibt es jede Woche CD-Neuerscheinungen für fünf Euro als mp3-Download. Diesen Betrag bin ich gern bereit für eine CD auszugeben. Da werden es im Monat vielleicht auch mal zwei. Ich schiebe die Dateien auf meinen Server und kann sie dann mit dem HTPC im Wohnzimmer oder mit dem Internet-Radio im Schlafzimmer oder eben mit allen anderen verbundenen Rechnern anhören. Ich habe die Musik gekauft und kann sie nutzen, wann und womit ich will. (Mit der Einschränkung, dass das “Womit” auch mp3-Dateien abspielen kann. Aber in einen Toaster kann man ja auch keine CDs einlegen. Jedenfalls spielt er sie nicht ab!)
Nun gibt es seit kurzer Zeit auch in Deutschland diese Musik-Streaming-Dienste wie Simfy, Rara, Deezer, Rdio, Napster und andere. Diese kosten ab fünf Euro im Monat, wenn man sie nur auf dem PC nutzen möchte. Für mobile Geräte muss man noch mal ca. fünf Euro drauflegen. Aber sieht man sich die Angebote an, steht da immer nur Windows und Mac und Android. Ich will die Musik aber auch auf dem HTPC mit XBMC und Linux hören. Fehlanzeige?! Mann kann die Musik sicher im Browser anhören, aber das ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss. Vielleicht werde ich mir die kostenlosen Probeangebote mal anschauen (-hören). Ansonsten heißt es wieder mal abwarten, bis man auch an die Linuxer denkt…