Skip to content

OpenElec 3.0

Vor wenigen Tagen ist OpenELEC 3.0 erschienen. Nun habe ich mich an den Ostertagen an ein Update auf meinem HTPC gewagt. Das Update ist im Wiki beschrieben und problemlos durchzuführen. Am schnellsten geht es, wenn man die Update-Dateien über Windows in das Update-Verzeichnis kopiert. Das Manko liegt bei OpenELEC darin, dass man dann wieder alles neu konfigurieren muss. Ebenso muss man die AddOns neu installieren und konfigurieren. Selbst wenn man wie ich wenige davon installiert hat, dauert das doch seine Zeit. Bei einigen AddOns kann man die gesicherten Konfigurationsdateien wieder zurück kopieren. Die Media-Dateien bleiben jedenfalls erhalten.
OpenELEC 3.0 basiert auf XBMC 12.1 “Frodo”. Es funktioniert wie die Vorgängerversion ohne Probleme und bietet einen hohen Bedienkomfort. Da ich seit einigen Monaten Spotify nutze, ist es mir wichtig, dass das auch auf meinem HTPC funktioniert. Auf dem “alten” OpenELEC lief Spotimc – das Spotify-AddOn für OpenELEC in der Version 1.0 Beta 3. Für OpenELEC 3.0 wurde die Beta 4 veröffentlicht. In meiner kurzen Testphase funktionierte es reibungslos. Natürlich gibt es überall etwas zu verbessern, aber “früher” mussten wir vom Sofa aufstehen, CD suchen, einlegen, starten, zurück zum Sofa … Ach sind wir bequem geworden – und gleichzeitig unzufrieden… OpenELEC gibt auf jeden Fall für ersteres volle Unterstützung.

OpenELEC 2.0 RC1

Nach längerem Warten ist jetzt der erste Release-Kandidat der Version 2.0 von OpenELEC erschienen. Bisher hatte ich die Beta 7 auf den Ion-HTPC. Nun habe ich ein manuelles Update durchgeführt. Wie auf der Homepage beschrieben, habe ich zunächst das .xbmc-Verzeichnis gesichert und dann gelöscht. Leider funktionierten nach dem Update die neu installierten Addons teilweise nicht mehr. Vor allem die Musik-Addons machten Probleme. Dann habe ich ein Downgrade auf die Beta 7 gemacht und das gesicherte .xbmc-Verzeichnis zurück kopiert. Resultat: Nix ging mehr richtig. Das Ende vom Lied – ich habe einen Neuinstallation mit der RC1-Version durchgeführt. Ist jetzt bei mir nicht so schlimm, da ich meine Media-Dateien auf dem Server habe. Ich muss also nur die Grundeinstellungen durchführen und die Addons installieren. Nervig ist natürlich, dass bei einigen Addons Zugangsdaten eingetragen werden müssen. Hilfreich ist hier, eine Tastatur anzuschließen, damit man nicht alles mit der Fernbedienung eingeben muss.
Bei dieser Aktion fand ich ein neues Spotify-Addon (Version 1 Beta 2). Bei einem Klick auf einen Musiktitel stürzt diese Version bei mir ab. Ich habe wieder die Beta 1 von Spotimc installiert – die läuft. (Allerdings friert der HTPC nach dem Abspielen eines längeren Albums ein und benötigt ein Reset.)
Richtig dumm finde ich, dass man ein manuelles Update nur über Windows machen kann. Oder habe ich da was übersehen??

OpenELEC - wieder zurück

Nachdem mein HTPC eine Zeit lang mit XBMCbuntu problemlos lief, habe ich doch wieder OpenELEC installiert. Gründe dafür waren die doch recht lange Bootzeit von XBMCbuntu und einfach die Neugier auf OpenELEC Version 2.0. Wobei die Version 2.0 immer noch Beta ist, also 1.95.4. Die Version 2.0 beinhaltet das aktuelle XBMC Eden
Die Installation verlief wieder schnell und reibungslos: Installationsdatei herunter laden, entpacken, mittels Script auf USB-Stick installieren. Stick in HTPC einstecken und booten, ein paar Fragen beantworten – Restart – fertig! (Ist in 15 Minuten alles erledigt!) In XBMC noch einige Details einrichten wie Sprache, Video und Audio, Netzwerk, Wettervorhersage, Datenquellen für Audio und Video (Server) und schon kann’s losgehen mit Film, Bilder und Musik.
Der HTPC startet bei mir mit einer m3u-Playlist , die einen Radio-Eintrag beinhaltet. Etwas 40 Sekunden nach Drücken des Startknopfes ertönt die Musik. Dabei dauert es schon einige Zeit, bis das BIOS geladen ist. Wenn die Preise der SSDs weiter fallen, könnte man ja mal eine kleine einbauen. Dann geht’s sicher noch schneller. Aber ob man jetzt um Sekunden feilschen muss, ist eine andere Frage.
Zusätzlich zu den vorhandenen Plugins habe ich das Spotify-Plugin Spotimc installiert. Das funktioniert allerdings nur mit einem Premium-Account. Ob man den braucht (und das Geld investieren will), muss jeder selbst entscheiden. Andererseits macht der Premium-Account erst richtig Sinn, wenn man auch im Wohnzimmer über eine ordentliche Anlage Musik hören kann.
Weiter habe ich mir das Radio-Addon installiert. Damit hat man Zugriff auf inzwischen über 7500 Sender – das sollte wohl reichen. Weitere Informationen auf radio.de.
Wer Fragen hat, Informationen sucht, weiter in XBMC “abtauchen” möchte, ist im XBMC-Forum (engl.) oder bei den XBMC-Nerds (deutsch) gut aufgehoben.

Deezer - ein Versuch

Nun machen wir gleich den ersten Versuch. Deezer bietet eine Bitrate von 192 kb/s. Das klingt schon mal gut. Passend zum Thema meldet der RSS-Reader: Streamingdienst Deezer einigt sich mit Gema. Da klingt ja auch gut. Also melden wir uns mal an. Nutzer können sich nur mit einem Facebook-Konto auf der Seite anmelden heißt es in den Meldungen. Isch abe gar kein Gesichtsbuch Facebook… Aber es geht auch so: oben Premium-Angebote klicken, dann sind die beiden Kauf-Angebote Premium und Premium+ beschrieben und man kann sich registrieren. Ein Klick auf Abonnieren und es öffnet sich ein neues Fenster. Dort liest man unter anderem: Für die Aktivierung Ihrer 15 Gratistage benötigen wir Ihre Bankverbindung. Während diesen ersten 15 Tagen wird nichts von Ihrem Konto abgebucht. Na ja – gut. 15 Tage testen mit Kontoverbindung!? Ich habe also Paypal angeklickt. Mit dem Ergebnis, dass die Zahlfunktion per Paypal nicht funktionierte. Vielleicht lag es am Wetter oder an meinem Browser oder was weiß ich – es kam keine Verbindung zustande. Dann nehmen wir eben VISA. Obwohl das Browserfenster nicht gerade einen sicheren (https-) Eindruck macht, habe ich meine Daten eingegeben. Dann kam eine Bestätigungsmail – in französischer Sprache. Für mich hätten sie dann auch norwegisch oder indonesisch nehmen können.

"Deezer - ein Versuch" vollständig lesen

OpenELEC mit Fernbedieung

Für meinen HTPC habe ich mir noch die Hama MCE Remote Control gekauft. Die Fernbedienung funktioniert auf Anhieb, nur der Button Rechte Maustaste hat eine falsche Funktion. Nach einigem Foren-Suchen fand ich heraus, dass die Taste für’s Fernsehprogramm die gewünschte Funktion (Kontextmenü) hat.
Hat man sich an die Fernbedienung gewöhnt, lässt sich das XBMC ganz gut bedienen. Zur Eingabe mehrerer längerer Benutzernamen und Passwörter kann man ja schnell mal eine richtige Tastatur anstöpseln.

HTPC mit OpenELEC

Beim Googeln bin ich zufällig auf OpenELEC gestoßen. OpenELEC – oder ausgeschrieben: _Open Embedded Linux Entertainment Center – ist eine Linux-Variante, die einzig und allein dazu dient, XBMC “am Leben zu erhalten”. Der Download hat eine Größe von ca. 110 MB, inlusive XBMC. Es gibt eine speziell für mein Zotac-Motherboard mit ION-CPU angepasste Version. Mit dem mitgelieferten Installations-Script wird das Ganze auf einen USB-Stick kopiert und von diesem auf den HTPC installiert. Das geht alles problemlos und sehr zügig vonstatten.

"HTPC mit OpenELEC" vollständig lesen