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Gnome 3 .. und tschüss!

Seit dem Erscheinen von Gnome 3 habe ich diesen Desktop-Manager auf meinem PC genutzt. Ich hatte mich auch recht gut dran- bzw. umgewöhnt. Nun habe ich mich wieder von Gnome 3 getrennt. Dazu führten letztlich mehrere Gründe:

  • Im Laufe der Zeit dauerte das Starten und Herunterfahren immer länger.
  • Manche Anwendungen erwecken den Eindruck, sie vertragen sich nicht so recht mit Gnome 3.
  • Man braucht zu den meisten Operationen immer einen Klick zuviel.
  • Die Konfiguration ist oft mühsam und umständlich. Die Erweiterungen funktionieren oft nicht wie gewünscht.

Das ist natürlich meine persönliche Einschätzung. Mein Rechner ist auch nicht mehr der Jüngste. Auf dem Laptop und dem Netbook läuft XFCE 4, das hab ich nun auch auf dem PC installiert. Ich bin jetzt wieder zufrieden! Der PC startet schnell, fährt schneller herunter als vorher. Wo möglich, habe ich für Gnome-Programme das XFCE-Äquivalent installiert. Desktop-Einstellungen, Fenster-Dekorationen, Tastenkombinationen sind schnell konfiguriert. Oft genutzte Programme starte ich über einen Button in der “Leiste”, für alles andere habe ich das Anwendungsmenü. Da finde ein Programm wesentlich schneller als im Anwendungsfinder von Gnome 3.

Was vermisse ich bisher? Der Dateimanager Thunar kann keine Tabs – würde mir einfallen. Aber sonst? Ich bin (im Moment!) zufrieden. XFCE macht seine Arbeit still und schnell im Hintergrund. Er ist einfach Mittel zum Zweck.

Netbook mit Siduction

Mein Netbook Eee-PC 1001p lief nun ein paar Monate ohne Probleme mit Sabayon. Diese Linux-Variante kann man allen empfehlen, die ein stabiles, übersichtliches und auch ziemlich aktuelles System haben wollen. Aber getreu dem Motto: Öfter mal was Neues! habe ich dieser Tage Siduction installiert. Siduction basiert auf Debian, verwendet allerdings den Unstable-Zweig, ist also sehr aktuell. Es ist ebenfalls ein Rolling-Release-System. Vor meiner Arch-Linux-Zeit habe ich schon einmal mit Sidux (heute Aptosid), dem Vorgänger von Siduction gearbeitet. Damals allerdings in der KDE-Version.
Die Installation der XFCE-Version auf dem Netbook verlief schnell und problemlos. Das Wichtigste ist im Wiki erklärt, weitergehende Hilfe findet man bei den Allgemeinen Linux-Dokumentationen. Da Siduction auf Debian-Paketquellen zugreift, ist die Programmvielfalt praktisch unerschöpflich. Bei der Installation und Konfiguration läuft vieles über die Konsole, man sollte sich damit also schon ein klein wenig auskennen.
Es zeigt sich auch hier, das moderne Linux-Systeme einfach gut funktionieren. Der Großteil davon wäre sicher auch für den normalen Nutzer eine Alternative. Wenn er denn bereit wäre, einige alte Gewohnheiten abzulegen. Der Teufel steckt halt immer im Detail – und das nicht nur bei Linux!

Klapprechner entgnomt

Meinen Laptop habe ich wieder umgerüstet. Mir ist das neue Gnome teilweise zu umständlich. Zum Beispiel schließe ich meist alle Fenster, bevor ich den Rechner herunterfahre. Muss man sicher nicht, aber ich mach’s halt. Bis man sich bei Gnome 3 durch alle Arbeitsflächen geklickt hat, das dauert … Erst oben links, dann rechts den Desktop wählen, dann das Fenster auswählen und schließen. Nur mit der Tastatur geht es auch nicht so recht von der Hand.
Also habe ich wieder XFCE 4.8 installiert. Da ist mein Klaprrechner gefühlt eine ganze Ecke schneller. Es ist wieder alles so konfigurierbar, wie ich es mag. Schön aussehen ist einfach nicht alles.
Den PC werde ich mal noch nicht anrühren in Sachen Gnome 3. Dort bekommt es weiter seine Chance.

Crunchbang ade!

Crunchbang Statler hatte ich – wie berichtet – auf meinem Netbook installiert. Das Debian-basierte Linux läuft ohne Probleme. Aber da ich immer neugierig auf top-aktuelle Software bin, habe ich den eee-Pc “platt gemacht” und auch auf dem Netbook – wie auch auf dem Laptop – Archlinux installiert. Ich finde das System Rolling Release einfach gut.
Die Installation ist zwar etwas aufwändiger, aber für mich lohnt sich der Aufwand.
Als Arbeitsumgebung habe ich XFCE installiert. Das spart Ressourcen und ist doch recht komfortabel.