PRO seit 2006 - so steht es auf meiner Flickr-Statistik-Seite. Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Soll ich wirklich schon so lange für Flickr zahlen? Aber egal, jetzt ist Schluss. Ca. 25 Dollar war der Preis für ein Jahr Pro-Account. Als Yahoo den Bilderdienst übernahm, verdoppelte sich der Preis. Als Bestandskunde zahlte ich aber weiterhin die Hälfte. Jetzt hat der neue Besitzer SmugMug die Bedingungen geändert. 50$ kostet der Pro-Account, beim Free-Account wurde eine maximale Bilderanzahl von 1000 Bildern eingeführt. Ich habe also mein “Pro” gekündigt. Allerdings habe über die Jahre ich 5481 Fotos hochgeladen, also 4481 zu viel.

Am Anfang hatte man ja jeden Auslöserklick ins Netz gestellt! Außerdem habe ich viele private Fotos auf Flickr und mit Gästepässen die entsprechenden Zugangsberechtigungen verteilt. Nun ist die große Löschorgie angesagt. Zunächst gilt es noch mal nachzuschauen, ob denn die Bilder im Netz auch noch im Original auf der Festplatte existieren. Wenn nicht - was bis jetzt noch nicht der Fall war - lassen sich die kompletten Alben jeweils einzeln als Zip-Datei herunterladen. Danach lösche ich das Album, um dann im Menü Organisieren alle … Inhalte, die nicht in einem Album sind zu löschen.

Ich habe bei webgo.de ein Hosting-Paket mit 222 GB Speicherplatz. Das ist Platz für eine Unmenge Bider. Mit der Galerie-Software Piwigo klappt das bisher auch ganz gut. Wichtig war mir vor allem eine Benutzer-Steuerung, um die privaten Fotos auch nur einem berechtigten Personenkreis zugänglich zu machen. Stichwort DSGVO. Piwigo bietet eine Menge Gestaltungsmöglichkeiten und Optionen, die sich durch zusätzlich installierbare Themes und Plugins noch erweitern lassen. Jetzt muss ich nur noch ein paar mehr Bilder hochladen auf fotosgemacht.de. Sie können ja ab und an mal nachschauen…