Die Installation auf dem Rasperry Pi ist kein Hexenwerk, erst recht nicht für jemanden, der Erfahrung mit Linux hat. Zuerst wird das aktuelle OpenHAB-Image für den Raspi von Github herunter geladen. Die Datei mit der Endung .xz kann man mit unxz entpacken. unxz findet man bei Arch im Paket xz, bei Debian in xz-utils. Das entpackte Image kopiert man mit dd auf eine (Micro)-SD-Karte.

Ich hatte noch einen Raspberry Pi 3 Model B, der benötigt ja eine Micro-SD-Karte. An den Raspi habe ich nur das Netzteil und ein LAN-Kabel angeschlossen. Nach dem Start heißt es warten. Um sicher zu gehen, dass das Start-Script abgeschlossen ist, sollte man ruhig 30 Minuten Geduld haben. In seinem Router findet man dann die IP-Adresse des OpenHABianPi und man kann sich per SSH mit ssh openhabian@openhabianpi einwählen. Bei mir funktioniert die Einwahl allerdings nur per IP-Adresse. Nach der Einwahl wird zunächst das Passowrt openhabian mit dem Befehl passwd geändert. Man kann auch eine SSH-ID kopieren und spart sich dann die Eingabe des Passwortes. Eine entsprechende Erlärung findes man z. B. auf dem Wiki von ubuntusers.de im Abschnitt ssh-cp-id.

Der nächste Schritt wäre der Aufruf von sudo openhabian-config, um die Konfiguration noch entsprechend anzupassen. So kann man unter 20 | System Settings Lokalisierung, Zeitzone und Passwörter einstellen sowie - wenn vorhanden - die WLAN-Verbindung konfigurieren. Auch eine System-Update oder die Installation zusätzlicher Pakete lassen sich mit diesem Tool erledigen. Nach Abschluss der Konfiguration wird ein Neustart (evtl. ohne Netzwerkkabel) durchgeführt.

Dann kann OpenHAB über den Browser gestartet werden. Doch zuvor heißt es erstmal RDFM - in gutem Deutsch: wieder ein paar Kapitel das erwähnten Buches lesen.