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Volumio ade (2)

Letztens bin ich wieder mal auf den ComputerClub 2 gestoßen. Beim ComputerClub war ich schon dabei, als es noch “Videodat” gab. Ich hatte auch so eine Kiste. Irgendwann hat mich das dann nicht mehr begeistert. Jetzt macht es Wolfgang Rudolph allein, es heißt CC2.tv und es gibt ein Audio- und eine Videoformat. Und da gibt es doch immer wieder recht interessante Dinge zu erfahren. Buck-Konverter
So auch in der Folge 214 des CC2.tv. W. Rudolph hat den Buck-Konverter vorgestellt. Das ist eine kleine Platine, die eine Eingangsspannung von ca. 4 bis 23 Volt in eine Ausgangsspannung von 1 bis 17 Volt umwandelt. Das wäre ja was für mein Sonos für Arme.
Den Konverter gibt es bei ebay ab ca. 60 Cent aufwärts. Ich habe beim Chinamann 10 Stück für 2,98 € inkl. Versand (wie sich das rechnet, ist mir immer wieder ein Rätsel) bestellt. Sowas kann man ja immer mal brauchen. Der Versand hat diesmal weniger als 14 Tage gedauert.
An die Platine sind nur vier Drähte anzulöten. Zwei kurze Drähte habe ich am Eingang, das Kabel mit der Mikro-USB-Buchse (rot +, schwarz -) an den Ausgang angelötet und die Spannung auf 5V eingestellt. Das Einstellen ist etwas Fummelei, der Einstellregler macht keinen überzeugenden Eindruck. Damit der Chromecast Audio nicht irgendwann mit 10V betrieben wird, habe ich ihn den Regler sicherheitshalber mit einem Tropfen Alleskleber fixiert.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme und problemlosen Dauerbetrieb (ohne nennenswerte Erwährmung) stellt sich vielleicht doch die Frage nach einem Gehäuse…

Volumio ade...

XH-M190
Class-T XH-M190 mit Chromecast Audio
Ungefähr ein halbes Jahr hatte ich das Musiksystem mit Volumio zur Küchenbeschallung in Verwendung. Es funktionierte problemlos und ist ideal zum Abspielen von Internet-Radio und Musik vom eigenen NAS-Server. Wie der geneigte Leser feststellt, schreibe ich aber über Volumio in der Vergangenheit. Denn der Musikserver hat für mich ein Manko: Ich kann meine Podcasts nicht abspielen. Denn diese werden auf meinem Smartphone verwaltet und gespeichert. An andere stationäre Abspielgeräte übertrage ich die Podcasts per Bluetooth. Also war wieder mal Bastelzeit.

In der Schublade lagen noch ein Chromecast Audio sowie ein kleiner Class-T-Audioverstärker VX-M190 vom Chinamann. Letzterer lag eben dort, weil er damals beim Testen im Leerlauf diverse Nebengeräusche erzeugt. Aber man kann’s ja noch mal versuchen. Also den Verstärker mit dem 12V-Schaltnetzteil und den Lautsprechern verbinden, den Chromecast anstöpseln und einschalten. Seltsamerweise diesmal ohne Störgeräusche, der kleine Verstärker produziert nun einen für meine Zwecke völlig ausreichenden Klang.

Dann wollte ich noch den Chromecast mit Spannung aus dem Schaltnetzteil versorgen. In der Bastelkiste fand ich dazu die notwendigen Bauteile – einen LM317 und die erforderlichen Widerstände und Konsatoren für einen Spannungswandler. Das alles habe ich auf eine Lochrasterplatte gelötet. Im Betrieb wird der LM317 doch recht heiß, so dass ich ihn auf einen größeren Kühlkörper geschraubt habe.

Wieder mal alles gut! Meine Podcast- und Radio-Apps haben Chromecast-Unterstützung und streamen nun Sprache und Musik in die Küche. Vielleicht kommt bald noch ein zweiter Chromecast Audio für Multiroom hinzu. Das Gehäuse werde ich mir besser wieder sparen, irgendwann wird bestimmt wieder umgebaut…

Musik-Spieler mit dem Raspberry Pi und Volumio

Zur Beschallung unserer Küche habe ich vor langer Zeit ein preiswertes Stereo-Subwoofer-Systen von Mivoc installiert. Der Klang ist für die Küche mehr als ausreichend. Ich habe schon verschiedene Varianten von Audiohardware ausprobiert, um die Lausprecher zu befeuern, z.B. ein das Internetradio von ELV, einen Selbstbauverstärker in Verbinung mit einem Chromecast Audio. Das lief auch alles gut – bis in mir der Basteltrieb wieder mal erweckt wurde.

Letztens fand ich mehrere Audio-Projekte mit dem Raspberry Pi, unter anderen das NewTron-Radio und den Audiophile Music Player Volumio. Letzterer lässt sich über eine Smartphone-App oder einen Browser steuern. Die Installation des Volumio-Players ist denkbar einfach: Image herunterladen und auf die Karte kopieren, Raspie starten, Wlan einrichten, evtl. Netzwerkquellen einrichten, fertig. Auf der Volumio-Homepage ist das alles beschrieben. In den Einstellungen des Audio-Player kann man sich dann noch austoben.

Die erste Ausbaustufe war ein Raspberry Pi3 mit einer kleinen externen USB-Soundkarte. Im Internet fand ich dann das Audio-Expansion-Board Suptronic X 400. Die Aufsteckplatine ist mit einem 20W-Class-D-Verstärker ausgerüstet, die technischen Daten lesen sich nicht schlecht. Erhältlich ist dieses Board über den Online-Händler Gearbest.com.

Das Board habe ich also bestellt, es wurde nach etwa zwei Wochen geliefert.

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